Bitcoins für Sie erklärt

By 28 May 2021

Bitcoin

Bitcoins sind sicherlich die bekannteste Kryptowährung, die man so kennt. Sie wurde 2009 ins Leben gerufen und hat sich seitdem schon viel verändert und vor allem verbessert. Erfahren Sie hier alles.

Das sind Bitcoins

Es handelt sich hierbei um die erste und auch um die stärkte Kryptowährung. Hierbei handelt es sich auch um ein dezentrales Buchungssystem.

Die Zahlungen werden kryptografisch autorisiert und über ein Netz von Rechnern abgewickelt. Es gibt hierbei kein zentrales Clearing von den Geldbewegungen. Eigentumsnachweise der Bitcoins werden in digitalen Wallets gespeichert.

Der Kurs vom Bitcoin folgt dem Kurs von der Preisbildung an der Börse.

Entwicklung des Zahlungssystems

Das System wurde ursprünglich unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto gestartet. Es wurde 2007 unter dem Namen ins Leben gerufen.

2009 wurde dazu eine Open Source Referenzsoftware entwickelt. Es war der erste erfolgreiche Versuch, um digitales Bargeld einzuführen. Das war bereits seit den 90er Jahren ein Begriff.

Es gab ein paar zentral organisierte Versuche, das zu etablieren, die aber weniger erfolgreich waren. Der Bitcoin war dann eine erste ausformulierte Methode für ein komplett dezentrales Transaktionssystem, das digitales Bargeld beinhaltete.

Eigenschaften des Systems

Vor allem war wichtig, dass eine Fälschung der Einheiten nicht möglich ist. Das wird ermöglicht, indem ein einheitliches kryptografisches Verfahren entwickelt wurde, das stets digitale Signaturen erstellt.

Durch Blockchain können keine doppelten Bitcoins ausgegeben werden. Wenn es einen Angreifer gibt, bräuchte der mehr Rechenzeit als alle Bitcoin Teilnehmer, die es gibt, verfügbar sind.

Die Kosten können gut gehandhabt werden. Die Zahlungen kann man ohne Finanzinstitute abwickelt, was einen großen Vorteil bietet.

Wenn man eine Transaktion bestätigen will, muss der Ersteller eine Gebühr erstellen. Die ist meistens von der Auslastung des Netzwerks abhängig.

Das System ist dezentral, was ein weiterer Vorteil ist. Das hat mit der Peer-to-Peer Verbindung zu tun.

Die Knappheit ist ein weiterer wichtiger Faktor. Täglich gibt es ein Maximum an Bitcoins, die verwendet werden können. Der Faktor kann 21 Millionen nicht übersteigen. Das hat den Grund, dass verlorene Bitcoins nicht ersetzt werden können, wenn die tatsächlich umlaufenden Bitcoins unter diesem Wert liegen.

Deshalb haben sie die Eigenschaft der Knappheit. Wenn man den Block Reward halbiert, damit man einen neuen Block berechnen kann, sinkt außerdem das Angebot an neuen Bitcoins.

Wenn man die Knappheit der Coins errechnen will, kann man das Stock-to-Flow Verhältnis verwenden. Hierbei wird die umlaufende Menge von einem Gut betrachtet, in diesem Fall der Bitcoins. Dieser Wert wird dann durch die jährliche Produktionsrate dividiert.

Sie erhalten dann einen Quotienten, der Ihnen eine Anzahl an Jahren angibt. Die Jahre bedeuten die Zeit, die es bei der jetzigen Produktionsrate dauert, bis im Umlauf befindlichen Güter zu produzieren.

Sicherheit

Die Sicherheit steht immer im Vordergrund, das ist klar. Die ist hier auf jeden Fall gegeben, wieso genau, das erfahren Sie hier.

Die meiste Transaktionen werden öffentlich im Blockchain gespeichert. Bitcoins aber werden durch private Schlüssel vergeben. Diese sind nur dem jeweiligen Besitzer zugänglich.

Wenn Sie die Schlüssel verlieren, sind die Bitcoins verloren. Das müssen Sie also auf jeden Fall beachten. Denn ohne Schlüssel haben Sie den Zugang auch verloren.

Wenn ein Angreifer Zugriff auf den Schlüssel hat, hat er auch Zugriff auf das gesamte Guthaben.

Im täglichen Gebrauch sind die Coins sicher. Das geht durch eine aktuelle Software, durch die Ihre eWallet verschlüsselt wird.

Wenn Ihr Computer gestohlen wird, hilft Ihnen das zwar, aber wenn Sie Malware empfangen sind Sie trotzdem dran.

Wenn Sie den Rechner verlieren, können Sie, wenn Sie ein Backup haben, die Bitcoins trotzdem bewegen.

Sie können sich absichern, wenn Sie die eWallet auf einem abgetrennten Speichermedium abspeichern. Das kann ein USB Stick sein oder anderes. Sie können die aber auch nicht digital speichern.

Sie können es auch physisch speichern, zum Beispiel aufschreiben.

Das Peer-to-Peer Netzwek

Wichtig bei Bitcoins ist das Peer-to-Peer Netzwerk. Das ist die Verbindung, auf welcher die Coins basieren.

Hierüber werden dann Blöcke, Transaktionen und auch andere Nachrichten ausgetauscht. Ein Bitcoin Client kann 8 Verbindungen haben. Dazu können bis zu 117 eingehende Verbindungen addiert werden.

Es gibt außerdem ein unstrukturiertes Overlay-Netz.Hier werden alle Bitcoin Nodes miteinander verbunden.

Wenn man sich mit dem Bitcoin Netzwerk verbinden will, braucht die Bitcoin Software die IP Adresse von den anderen Bitcoin Nodes. Es wird das Domain Name System verwendet.

Es wird ein Domain Name erstellt, um die IP Adressen von anderen Bitcoin Nodes zu erfahren.

Die Blockchain Technologie

Blockchains sind eine wichtige Technik, auf der die Bitcoins basieren. Gleichzeitig ist dies auch ein wichtiger Sicherheitsfaktor.

Es handelt sich hierbei um eine Blockkette. Hierin befinden sich alle Bitcoin Transaktionen.

Es ist eine Reihe von Datenblöcken. Hier werden eine oder auch mehrere Transaktionen zusammengefasst. Diese sind immer mit einer Prüfsumme versehen.

Über das Mining werden neue Blöcke zusammengefasst. Die werden dann über das Netzwerk an die anderen Teilnehmer verbreitet.

Weil alle Daten hierbei dezentral gespeichert werden, sind diese auch sehr sicher. Momentan hat die Blockchain eine Größe von 310 GB.

Was ist neu bei Bitcoins?

Es gibt ein paar Neuerungen im Bereich der Bitcoins. Dies arbeitet jetzt mit Paypal zusammen. Bei Paypal kannman jetzt Bitcoins kaufen und auch verkaufen.

Man kann aber nicht an externe Wallets überweisen. Kunden können damit erstmals Zahlungen mit Bitcoins machen und frei über ihr digitales Guthaben verfügen.

Derzeit ist es so, dass Nutzer im Paypal Ökosystem Bitcoins kaufen und verkaufen, aber man hat keinen direkten Zugriff aus sein virtuelles Zahlungsmittel.

Deswegen wurde Kritik laut, es würde sich nicht um einen echten Bitcoin Handel handeln. Das soll jetzt geändert werden. Die Bitcoin Strategie soll außerdem offen gestaltet werden.

Das Ziel ist, dass man seine Bitcoins auf Paypal Konten übertragen kann. So kann man dann auch Zahlungen vornehmen. So kann man sein Krypto Guthaben frei verwenden und einsetzen, ganz so wie man will.

Es soll eine Überweisung an Drittanbieter angeboten werden. Dazu gibt es aber noch keine weiteren Details. Es gibt auch noch keinen genauen Zeitplan.

Es ist aber klar, dass es so schnell wie möglich umgesetzt werden soll.